Ausbildung zum*zur Gebärdensprachdozent*in

Das GIB bietet eine berufsbegleitende Ausbildung zum*zur Gebärdensprachdozent*in regelmäßig an.

 In der Infothek erfahren Sie mehr über die Tätigkeit eines Gebärdensprachdozent. Dort gibt es auch ein Video.

seminar-ausbildung-zum-gebaerdensprachdozentenAusbildung zum Gebärdensprachdozenten

 

Ziele der Ausbildung


Wir wollen:

  • neue Gebärdensprachdozent*innen gewinnen
  • ein flächendeckendes Netz an Angeboten für Gebärdensprachkurse unterstützen
  • den im Laufe der Zeit gestiegenen Ansprüchen der hörenden Kursteilnehmer*innen gerecht werden
  • das Berufsbild professionalisieren und die Qualität des Gebärdensprachunterrichts sichern

 

  Das bedeutet für die Gebärdensprachdozent*innen:

  • Erwerb der fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten, die zu einer Berufsausübung im Bereich Gebärdensprachlehre befähigen
  • Qualifikation und Professionalisierung zum eigenverantwortlichen selbständigen Gebärden-sprachunterricht; schwerpunktmäßig für Erwachsenenbildung
  • Vorbereitung auf die Prüfung

Das bedeutet für uns:

  • grundlegendes Wissen in verschiedenen Gebieten anbieten
  • Theorie und Praxis vermitteln
  • die didaktische und persönliche Kompetenz der Gebärdensprachdozenten erweitern, z.B. eigene Kurskonzepte und Methodik zu entwickeln und umzusetzen
  • Gebärdensprachdozent*innen als Vermittler der Gebärdensprache sowie der Gehörlosenkultur fit machen, d.h. um z.B. auch Vorträge auf Informationsveranstaltungen halten zu können

Dauer, Umfang und Aufbau der Ausbildung

seminar-teilnehmerTeilnehmer der GSDozA0205 im Seminar

 Die berufsbegleitende Ausbildung erstreckt sich über 3 Jahre (= 6 Semester) und umfasst ca. 1000 Stunden in Theorie und Praxis.

Sie wird an Wochenenden (Freitag-nachmittag bis Sonntag, einmal im Monat) durchgeführt.

Inhalte

  • Didaktik und Methodik; Assessment
  • Gebärdensprachlinguistik
  • Sprach- und Kulturevergleich
  • Deaf Studies
  • Psychologie
  • Lern- und Arbeits- und Präsentationstechniken
  • Kommunikationstraining
  • Rechtliche Fragen und Berufskunde
  • Einführung in die Hausarbeit

Persönliches Projekt

  • Beratung bei der Hausarbeit "Persönliches Projekt" zu einem bestimmten Thema aus den Bereichen Gehörlosigkeit, Gebärdensprache und Gebärdensprachkurse.

Hospitations- und Unterrichtspraktika

gebaerdensprach-pruefungGebärdensprach-Prüfung

Prüfungen

  • Theoretischer Teil der Prüfung in Didaktik, Psychologie und Gebärdensprachlinguistik
  • Praktischer Teil der Prüfung aus Lehrproben
  • Kolloquium zur Hausarbeit

Näheres ist in der Prüfungsordnung (GDozPO) (69 KB) geregelt.

Zulassungsvoraussetzungen

  • Mindestens Mittlerer Schulabschluss
  • Bestehen einer Aufnahmeprüfung
  • Sprachkompetenz in Deutscher Gebärdensprache Niveau C1
  • Sprachkompetenz in der deutschen Schriftsprache Niveau B 1 (Lese- und Schreibkompetenz)
  • Kenntnisse der Gehörlosenkultur

Abschluss

  • "Staatlich anerkannte/r Gebärdensprachdozent/in"

Teilnahmegebühren

Die Teilnahmegebühren inklusive Prüfungsgebühren betragen pro Semester:

  • 400 Euro für bayerische und
  • 450 Euro für nichtbayerische Teilnehmer*innen

Im Preis nicht enthalten sind Unterkunft, Verpflegung und zusätzliches Ausbildungsmaterial.

Ausbildungsstart: September /Oktober 2020

Bewerbung und Informationen bei: BEWERBUNGSFRIST ist beendet, bitte nicht mehr bewerben.

GIB-BLWG
Ansprechpartner: Cem Borak
Fürther Straße 212
90429 Nürnberg
Fax: 0911/ 120 765 - 44
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir nehmen Interessent*innen gerne in unsere Liste auf.

Wir freuen uns, wenn Sie Interesse an der Ausbildung haben.

Ausbildung zum Gebärdensprach-Dozenten (leichte Sprache)

DGS-Video thmb-2Das GIB bietet regelmäßig eine Ausbildung zum*zur Gebärdensprach-Dozenten1 an. Diese Ausbildung kann man begleitend zum Beruf machen. 2014 ist der nächste Ausbildungs-Kurs geplant.

In der Infothek erfahren Sie mehr über die Tätigkeit eines Gebärdensprach-Dozenten. Dort gibt es auch ein Video.

 

seminar-ausbildung-zum-gebaerdensprachdozentenAusbildung zum Gebärdensprachdozenten: Seminar bei Sabine Goßner

 

Ziele der Ausbildung

  • Das GIB möchte neue Gebärdensprach-Dozenten gewinnen.
  • Das Gib möchte in ganz Bayern genug Angebote für Gebärdensprach-Kurse schaffen.
  • Das GIB möchte die hohen Ansprüche der hörenden Kurs-Teilnehmer zufriedenstellen.
  • Das GIB möchte ein klares Bild vom Beruf "Gebärdensprach-Dozenten" entwickeln und die Qualität des Gebärdensprach-Unterrichts sichern.

 

gebaerdensprachdozenten-vor-der-infowandZwei Gebärdensprachdozenten vor der Infowand

Für die Gebärdensprach-Dozenten bedeutet das:

  • Die Gebärdensprach-Dozenten lernen alle notwendigen Fach-Kenntnisse und Fähigkeiten, damit sie anderen Menschen Gebärdensprache beibringen können.
  • Die Gebärdensprach-Dozenten lernen einen Gebärdensprach-Unterricht selbstständig zu planen und durchzuführen. 
  • Die Gebärdensprach-Dozenten werden auf die Abschluss-Prüfung vorbereitet.

Für das GIB bedeutet das:

 

  • Das GIB möchte ein Grund-Wissen für verschiedene Bereiche anbieten.
  • Das GIB möchte Theorie und Praxis vermitteln.
  • Das GIB möchte Gebärdensprach-Dozenten weiterbilden. Das Ziel ist, die Unterrichts-Qualität ständig zu verbessern. Gebärdensprach-Dozenten sollen zum Beispiel lernen, eigene Kurs-Konzepte zu entwickeln. Sie sollen auch lernen, neue Unterrichts-Methoden anzuwenden.
  • Das GIB möchte Hörenden Gebärdensprache und Gehörlosen-Kultur vermitteln. Gebärdensprach-Dozenten sollen im Unterrichten immer besser werden. Gebärdensprach-Dozenten sollen auch Vorträge auf Informations-Veranstaltungen halten können.

Dauer, Umfang und Aufbau der Ausbildung

seminar-teilnehmerTeilnehmer der GSDozA0205 im Seminar

Die berufsbegleitende Ausbildung dauert 3 Jahre (6 Semester) und umfasst über 772 Unterrichts-Stunden mit Theorie und Praxis.
Die Ausbildung findet meistens an Wochenenden (ca. einmal im Monat) statt.

In den ersten drei Semestern findet pro Semester ein Block-Seminar statt.

Aufbau der Ausbildung (5 KB)

 

Ausbildungs-Inhalte

  • Didaktik2 und Methodik
  • Gebärdensprach-Linguistik3
  • Psychologie
  • Sprach- und Kultur-Vergleiche4
  • Soziologie5, Geschichte und Kultur Gehörloser
  • Kommunikations-Training
  • Angewandte Sprache (Deutsch)
  • Lern- und Arbeitstechniken
  • Rechtliche Fragen
  • Berufskunde
  • Persönliches Projekt

gebaerdensprach-pruefungGebärdensprach-Prüfung

Prüfungen

  • Theoretischer Teil der Prüfungen in Didaktik, Psychologie und Gebärdensprach-Linguistik
  • Praktischer Teil der Prüfung aus Lehr-Proben
  • Kolloquium6 zum Persönlichen Projekt

Mehr Informationen finden Sie dazu in der Prüfungs-Ordnung (GDozPO).

Zulassungs-Voraussetzungen

  • Hohe Gebärdensprach-Kompetenz
  • Kenntnisse über Gehörlosen-Kultur
  • Bestehen des Aufnahme-Gesprächs

Abschluss

  • "Staatlich anerkannter Gebärdensprach-Dozent"

Teilnahme-Gebühren

Die Teilnahme-Gebühren einschließlich Prüfungs-Gebühren betragen 350 € pro Semester ohne Unterkunft und Verpflegung.

Bewerbung und Informationen bei:

GIB-BLWG
Ansprechpartnerin:

Cem Borak
Fürther Straße 212
90429 Nürnberg
Fax: 0911/ 120 765 - 44
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Infoblatt zur Ausbildung für Gebärdensprachdozenten

Wir nehmen Interessenten gerne in unsere Liste auf.

Weitere Fragen zu dieser Ausbildung:
per Bild-Telefon oder E-Mail an

Margit Hillenmeyer

.

Wir freuen uns, wenn Sie Interesse an der Ausbildung haben.

 

1 Gebärdensprach-Lehrer
2 Lehre und Methoden des Unterrichts
3 Sprachwissenschaft (Gebärdensprache)
4 Unterschiede zwischen Lautsprache/Gebärdensprache und Kultur der Hörenden/Gehörlosen
5 Wissenschaft vom Verhalten und Zusammenleben von Menschen
6 mündliche Prüfung

Weiterbildung „Hausgebärdensprachkurs“ für Gebärdensprachdozent*innen

Ein erfolgreicher Abschluss der Weiterbildung „Hausgebärdensprachkurs“ soll Gebärdensprachdozent*innen dazu befähigen, im Rahmen der frühkindlichen Gebärdensprachförderung im häuslichen Umfeld fachlich versiert zu unterrichten.

Tätigkeitsschwerpunkte von Dozent*innen für Hausgebärdensprachkurse liegen in den Bereichen:

  • Beratung und Hilfestellungen der Familien zur Entwicklung des Kindes mit Hörbehinderung
  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Hausgebärdensprachkursen
  • Förderung der Gebärdensprachentwicklung
  • Erstellung von Unterrichtsmaterialien
  • Unterstützung der Eltern bei der Beantragung
  • Vermittlung der Grammatik der Deutschen Gebärdensprache
  • Aufbau eines altersentsprechenden Gebärdenwortschatzes
  • Förderung emotionaler, sozialer und kognitiver Fähigkeiten
  • Aufbau und Stärkung der kommunikativen Fähigkeiten mittels Gebärdensprache/Gebärden

Unsere Absolvent*innen arbeiten:

  • in Familien von Kindern mit Hörbehinderung im häuslichen Umfeld und in Einrichtungen, die vom Kind besucht werden
  • als Inklusionsbegleiter*in in Bildungseinrichtungen
  • als Gebärdensprachdozent*in für Hausgebärdensprachkurse in Bildungseinrichtungen

Voraussetzungen

Zertifikat oder abgeschlossene Ausbildung zum*zur Gebärdensprachdozent*in.

Aufbau und Inhalt der Zusatzausbildung

Die Unterrichtseinheiten verteilen sich auf neun Module. Der Gesamtumfang der Zusatzausbildung beträgt 205 Unterrichtseinheiten.

Der Präsenzunterricht findet an neun Kurswochenenden statt (jeweils Freitag von 14:00 bis 18:15 Uhr, Samstag von 9:00 bis 17:15 Uhr und Sonntag von 8:30 bis 15:45 Uhr). Der Unterricht wird in Deutscher Gebärdensprache durchgeführt und teilweise von Dolmetscher*innen für Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Nach dem theoretischen Teil wird eine 30-minütige Prüfung in Deutscher Gebärdensprache abgelegt.

Im Anschluss daran ist ein 40-stündiges Praktikum zu absolvieren. Das Praktikum kann in einer Kindertagesstätte (Kinderkrippe und Kindergarten) mit Kindern mit einer Hörbehinderung, Inklusions-Kindertagesstätte, in Schulen, offenen Ganztagsschulen oder bei bereits langjährig tätigen Gebärdensprachdozent*innen absolviert werden.

Nach der praktischen Tätigkeit wird ein Praktikumsbericht mit mindestens 10 Seiten oder mithilfe eines 15-minütigen Videofilms abgegeben. Anschließend wird man im Rahmen eines Kolloquiums zum Bericht befragt.

Übersicht

Umfang

Zeitstunden

9 Kurswochenenden

205 Unterrichtseinheiten

Selbststudium von Fachliteratur

10 Stunden

Theoretische Prüfung in DGS

30 Minuten

Praktikum

40 Stunden

Praktikumsbericht

mindestens 10 Seiten oder

mithilfe eines 15-minütigen Videofilms

Kolloquium und Prüfungsgespräch

30 Minuten

Module

1. Modul Familienpsychologie I, II und III
2. Modul Entwicklungspsychologie
3. Modul Neuropsychologische und –linguistische Sprachentwicklung und Spracherwerbstheorie
4. Modul Spielpädagogik I und II
5. Modul Traumapädagogik
6. Modul Kommunikationsförderung
7. Modul Hörtechnik und Audiologie
8. Modul Sozialrecht und Berichtswesen
9. Modul Berufspraxis

Ausbildungsbeginn und -ort

Die Zusatzausbildung beginnt am 7. Oktober 2021. Alle Module finden in den Räumlichkeiten des GIB in Nürnberg statt.

Zulassung zur Prüfung und Verfahren der Prüfung

Eine Anwesenheit von mindestens 80 Prozent muss erreicht werden. In jedem Modul wird ein Leistungsnachweis erworben. Nach dem Praktikum wird ein Bericht abgegeben. Bei Vorliegen dieser Voraussetzungen wird man zu Prüfungen zugelassen.

Die Prüflinge haben in der Prüfung nachzuweisen, dass sie die fachlichen Kenntnisse und die persönlichen Fähigkeiten besitzen, die für die Ausübung der Tätigkeit einer Dozentin oder eines Dozenten für Hausgebärdensprachkurse erforderlich sind.

Das Kolloquium umfasst die Präsentation und Verteidigung des Praktikumsberichts (Dauer 15 Minuten) und das Prüfungsgespräch mit den prüfenden Personen in Deutscher Gebärdensprache (Dauer 15 Minuten).

Zertifizierung

Erfolgreiche Absolvent*innen erhalten das GIB-Zertifikat „Geprüfte*r Dozent*in für Hausgebärdensprachkurse (GIB)“.

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung erhalten die Absolvent*innen das GIB-Zertifikat „Geprüfte*r Gebärdensprachdozent*in für Hausgebärdensprachkurse (GIB)“.

Teilnahme- und Prüfungsgebühren

Die Teilnahmegebühren inklusive Prüfungsgebühren betragen

  • 880 € für bayerische und
  • 1.100 € für nichtbayerische Teilnehmer*innen

Im Preis nicht enthalten sind Unterkunft, Verpflegung und zusätzliches Ausbildungsmaterial.

Bewerbung

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann senden Sie bis 30.06.2021 uns Ihre aussagekräftigen Unterlagen in digitaler Form an:

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Die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses ist erforderlich (nicht älter als drei Monate bis zur Bewerbungsfrist)

Qualifizierung zur Taubblindenassistenz

8. Qualifizierungsgang (TBA-A 2122):

Der aktuelle Kurs startete im Oktober 2021. Die Qualifizierung umfasst acht Kurswochenenden und ein Prüfungswochenende. Hinzu kommen Hospitations- und Praktikumszeiten, die während der Qualifizierung absolviert werden müssen. 

Im Infoflyer sind weitere Informationen und Zulassungsvoraussetzungen beschrieben.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen. Die Bewerbungsfrist endet 31.05.2021. Rückfragen beantworten wir gerne. 

Infoflyer

Bewerbungsformular

GIB-BLWG

Benjamin Busch
Fürther Straße 212
90429 Nürnberg
Tel.: 0911 / 120 765 - 0
Fax: 0911 / 120 765 - 44
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weiterbildung zum*zur Schriftdolmetscher*in

Starten Sie jetzt Ihre Weiterbildung zum*zur Schriftdolmetscher*in

In sieben Monaten eignen Sie sich die relevanten Kenntnisse an und üben die Techniken, das gesprochene Wort in Echtzeit in Text umzuwandeln. Die Weiterbildung ist eine Kombination aus Präsenzunterricht und Onlinecoaching, Hospitation und praktischem Unterricht.

Die Weiterbildung bietet das GIB in enger Zusammenarbeit mit dem Sprachen- und Dolmetscherinstitut München (SDI) und dem Berufsförderungswerk (BFW) Würzburg  an.

Warum Schriftdolmetscher*in werden?

Erweitern Sie ihr berufliches Portfolio, nutzen Sie neue Marktchancen und erlernen Sie neue nützliche Fähigkeiten. Inklusion ist ein Zukunftsthema: Immer mehr Schüler*innen werden in Regelschulen inklusiv beschult, Veranstaltungen werden barrierefrei gestaltet und Behörden und Parteien setzen Inklusion um. Erlernen Sie jetzt einen abwechslungsreichen und zukunftsweisenden Beruf.

Hintergrundinformationen Schriftdolmetschen

Schriftdolmetscher*innen unterstützen Menschen mit Hörbehinderung bei der Kommunikation in Ausbildung und Beruf, bei Veranstaltungen, Behördengängen, im Gesundheitsbereich, vor Gericht und in vielen weiteren Lebenssituationen. Sie übertragen lautsprachliche Inhalte wörtlich oder inhaltlich zusammengefasst und in Echtzeit in Schriftsprache, so dass ihre Kunden live mitverfolgen können, was gesprochen wird.

Charakteristika der Weiterbildung

  • Unterschiedliche Methoden: Schriftdolmetschen mit konventioneller Methode und mit Spracherkennung
  • Praxis und Theorie: Dozent*innen aus der Praxis und dem Hochschulbereich
  • Berufsbegleitend: Kombination aus Präsenzunterricht und Online-Coaching
  • Optimale Vorbereitung auf die berufliche Tätigkeit: Hospitation und praktischer Unterricht

Hauptinhalte der Weiterbildung

  • Berufsbild und Tätigkeitsfeld
  • Dolmetschtechniken
  • Schriftdolmetschen mit konventioneller Methode
  • Schriftdolmetschen mit Spracherkennung
  • Geschichte der Gehörlosenpädagogik
  • Psychologische Aspekte von Hörbehinderung
  • Kommunikation und Sozialisation von hörbehinderten Menschen
  • Betriebswirtschafltiche und rechtliche Aspekte
  • Präsenz- und Online-Einsätze in Hospitation und praktischem Unterricht

Zulassungsvoraussetzungen

  • Schriftliche Bewerbung
  • Gute Allgemeinbildung
  • Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • Soziale Kompetenz und gute Kommunikationsfähigkeiten
  • Hochschulreife oder mittlerer Bildungsabschluss und abgeschlossene Berufsausbildung. (Ausbildung und/ oder  Berufserfahrung als Übersetzer*in, Dolmetscher*in, Redakteur*in in der Untertitelung erwünscht.)
  • Fingerfertigkeit und Erfahrung im Tastaturschreiben sind erforderlich

 Flyer "Weiterbildung zum*zur Schriftdolmetscher*in"

Weitere Informationen

GIB-BLWG
Katharina Gamer
Fürther Straße 212
90429 Nürnberg
Tel.:      0911-120 765 - 18
Fax:     0911-120 765 - 44
E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weiterbildung zum*zur Audioberater*in

Um insbesondere den Bedürfnissen von schwerhörigen Menschen gerecht zu werden, hat das GIB in Kooperation mit dem Bayerischen Cochlea Implantat Verband die Weiterbildung zum*zur Audioberater*in entwickelt. In acht Modulen vermitteln erfahrene Dozent*innen fundiertes Fachwissen in Theorie und Praxis zu den folgenden Themen:

Inhalte der Weiterbildung


Grundlagen des Hörens und subjektive Hörprüfungen

Grundlagen der Anatomie und Funktionsweise des Ohres und des Hörens, Hörverarbeitung, Hörprüfungen mit Tönen und mit Sprache.

Objektive Audiometrie und Hörstörungen

Objektive Hörprüfungen, Interpretation audiologischer Untersuchungen, Hörstörungen (z.B. Schwerhörigkeit, Tinnitus, einseitige Ertaubung) und deren Behandlung.

Psychologische Aspekte von Hörbehinderung

Psychosoziale Folgen von Hörverlust und dauerhafter Hörbehinderung, Hörbehinderung und Identitätsbildung, Möglichkeiten ressourcenorientierter und ganzheitlicher Beratung.

Technik und technische Hilfsmittel

Technik, Anpassung von und Hören lernen mit Hörgeräten und implantierbaren Hörsystemen (z.B. Cochlea-Implantat), Möglichkeiten der Unterstützung durch technische Hilfsmittel wie FM- und induktive Höranlagen.

Pädagogische Aspekte im Zusammenhang mit Hörbehinderung

Geschichtliche und aktuelle Aspekte zu Erziehung und Bildung in Einrichtungen für hörbehinderte Kinder, Förderung und Begleitung von hörbehinderten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Inklusions- und Regelschulen, in Berufsbildungswerken und auf dem freien Arbeitsmarkt.

Kommunikation

Kommunikationsverhalten, Versteck-, Hör- und Kommunikationstaktiken, Hörtraining, nonverbale Kommunikation, Gebärdensprache, lautsprachbegleitende Gebärden und Lormen.

Gesprächsführung

Gesprächsführungsstrategien, Klientenzentrierte Gesprächsführung, Körpersprache und persönlicher Ausdruck, Konfliktbearbeitung und Mediation.

Arbeits- und sozialrechtliche Aspekte

Fragestellungen zu Arbeits-, Sozial- und Schwerbehindertenrecht, zu Heil- und Hilfsmitteln sowie zur Rehabilitation und zu Integrationsfachdiensten.


Die Weiterbildung zum*zur Audioberater*in richtet sich an

  • haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, die in Beratungsstellen oder Einrichtungen für hörbehinderte Menschen tätig sind
  • hörbehinderte Menschen, die sich über die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten informieren möchten
  • haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die in der Beratung und Pflege von Senioren tätig sind
  • Student*innen des Fachbereichs Hörgeschädigten- und Gehörlosen-Pädagogik

 

Prüfung

  • Die Weiterbildung schließt mit einer Prüfung ab.
  • Zulassungsvoraussetzungen für die Prüfungsklausur sind:
    Nachweis einer eintägigen Hospitation
    Fristgerechte Abgabe einer Facharbeit zu einem Thema der Weiterbildung
    Teilnahme an mindestens 80% der Unterrichtszeit innerhalb von maximal zwei Weiterbildungskursen
    Zahlung der Teilnahme- und Prüfungsgebühr
    Fristgerechte Anmeldung zur Prüfungsklausur
  • Erfolgreiche Absolvent*innen erhalten das GIB-Zertifikat „Geprüfte*r Audioberater*in (GIB)“.

 

Weiterbildung zum*zur Audioberater*in - Flyer

 

Weitere Informationen und Anmeldung:

GIB-BLWG
Katharina Gamer
Fürther Straße 212
90429 Nürnberg
Tel.:      0911-120 765 - 18
Fax:      0911-120 765 - 44
E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Weiterbildung für Mitarbeiter*innen im Hörbehindertenbereich

Sie möchten in der Beratung und Betreuung hörgeschädigter Klienten sicherer werden und das nötige Handwerkszeug in die Hand bekommen? Sie sind durch ihre tägliche Arbeit geübt in der Gebärdensprachkommunikation und wollen Ihre Kenntnisse erweitern?

Die Weiterbildung für Mitarbeiter*innen im Hörbehindertenbereich bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre gebärdensprachlichen Kompetenzen auszubauen und Ihr theoretisches Wissen zu Kommunikation, Teilhabe und Kultur der Gebärdensprachgemeinschaft zu vertiefen. Sie richtet sich damit an Mitarbeiter/innen von Einrichtungen und Institutionen, die Dienstleistungen für Menschen mit Hörbehinderung jeden Alters anbieten. Durch die Weiterbildung sollen Sie in die Lage versetzt werden, in ihrem beruflichen Alltag auf Augenhöhe und in einem hohen Sprachniveau mit hörbehinderten Menschen zu kommunizieren.

Die Weiterbildung besteht aus einem theoretischen Teil und zwei aufeinander aufbauenden Gebärdensprachkursen. Der theoretische Teil kann auch unabhängig von den Sprachkursen belegt werden.

Aufbau der Weiterbildung

Theoretischer Teil der Weiterbildung (104 UE)

Soziologische und kulturelle Hintergründe von Menschen mit Hörbehinderung sowie Aspekte der Kommunikation stehen im Zentrum des theoretischen Teils. In Fallbeispielen werden kommunikationspsychologische Grundlagen auf Situationen aus dem Arbeitsalltag übertragen. Dabei werden Unterschiede zwischen der Deutschen Gebärdensprache (DGS) und dem Deutschen herausgearbeitet. Neben Kommunikationsstrategien werden technische Hilfsmittel und Unterstützungsdienste vorgestellt.

Des Weiteren werden Geschichte, Kultur und Identität der Gebärdensprachgemeinschaft thematisiert. Im Hinblick auf aktuelle Entwicklungen bilingualer Erziehung und Inklusion in Bildungseinrichtungen und im Arbeitsleben wird interkulturelle Kompetenz für Mitarbeiter*innen im Hörbehindertenbereich zur wichtigen Schlüsselqualifikation.

Die Unterrichtssprachen sind DGS oder Deutsch. Die Kommunikation wird durch Gebärdensprach-dolmetscher*innen sichergestellt.

Modul 1: Kommunikation (32 UE)

  • Grundlagen der Kommunikation; Kommunikationsformen und –strategien;
  • Versteh- und Kommunikationstraining in verschiedenen Situationen;
  • Umgang mit möglichen Hilfsmitteln; Unterstützungsdienste

Modul 2: Lebenswelt von Menschen mit Hörbehinderung (48 UE)

  • Grundlagen der Psychologie, Soziologie und Pädagogik;
  • Besondere Aspekte bei Menschen mit Hörbehinderung;
  • Bilinguale Erziehung und Bildung

Modul 3: Kulturelle Hintergründe und Deaf Studies (24 UE)

  • Grundlagen der interkulturellen Kompetenz in Bezug auf Hörbehinderung und Inklusion;
  • Gesellschaftliche und kulturelle Aspekte der Hörbehinderten- und Gebärdensprachgemeinschaft;
  • Teilhabemodelle

Zusatzmodul: Sprachkompetenz in Deutscher Gebärdensprache (310 UE)

  • Deutsche Gebärdensprache (DGS) in Theorie und Praxis;
  • Alltags- und Fachgebärden; Grammatik

Gebärdensprachkurs „Grund- und Mittelstufe“ (160 UE)

In Theorie und Praxis werden auf dem Niveau der elementaren Sprachverwendung die Grundlagen der Gebärdensprache vermittelt. Dabei stehen die folgenden Themenschwerpunkte im Mittelpunkt: Gebärdensprachproduktion und -rezeption, Aufbau und Erweiterung des Gebärdenschatzes, Grammatik der Gebärdensprache, Gehörlosenkultur.

Gebärdensprachkurs „Oberstufe“ (150 UE)

Der Gebärdensprachkurs „Oberstufe“ bietet Gebärdensprachlerner/innen mit erweiterten Vorkenntnissen die Möglichkeit, ihre Gebärdensprachkompetenz auszubauen. Voraussetzung für die Teilnahme am Gebärdensprachkurs „Oberstufe“ ist das GIB-Zertifikat „Deutsche Gebärdensprache – Mittelstufe“.

Achtung:
Die Kosten für das Zusatzmodul „Sprachkompetenz in DGS“ sind in der Weiterbildung nicht inbegriffen!
Für die beiden Gebärdensprachkurse Mittelstufe und Oberstufe entstehen eventuell zusätzliche Kosten.

Dozenten

Erfahrene Dozenten des GIB vermitteln fundiertes Fachwissen in Theorie und Praxis.

Dauer und Umfang

Der theoretische Teil der Weiterbildung ist als berufsintegrierte Fortbildung konzipiert und soll im Zeitraum von etwa anderthalb Jahre – Oktober 2019 bis Frühjahr 2021 – stattfinden.

Termine

Seminarwoche 1: Kommunikation (32 UE)

Blockwoche mit 4 Kurstagen: 21. – 24. Oktober 2019

Seminarwoche 2: Lebenswelt von Menschen mit Hörbehinderung (40 UE)

Blockwoche mit 5 Kurstagen: Voraussichtlich Sommer 2020

Seminarwoche 3: Kulturelle Hintergründe und Deaf Studies (32 UE)

Blockwoche mit 4 Kurstagen: Voraussichtlich Frühjahr 2021

Abschluss

Nach Teilnahme am theoretischen Teil der Weiterbildung erhalten die Teilnehmer*innen eine Teilnahmebestätigung.

Bei Nachweis der Teilnahmebestätigung für die Weiterbildung für Mitarbeiter*innen im Hörbe-hindertenbereich und des GIB-Zertifikats „Deutsche Gebärdensprache – Oberstufe“ erhalten die Teilnehmer*innen eine Bescheinigung ihrer besonderen Kompetenzen im Hörbehindertenbereich.

Kosten

Die Teilnahmegebühr für den theoretischen Teil der Weiterbildung beträgt:

  • 940 € für bayerische Teilnehmer*innen und
  • 1.175 € für Teilnehmer*innen aus anderen Bundesländern.

Die Gebühr kann in 2 Raten beglichen werden.

Weitere Kosten für Fahrt, Übernachtung und Verpflegung sind im Preis nicht enthalten.

Eventuell entstehen auch Kosten für das Zusatzmodul „Sprachkompetenz in DGS“.

Teilnehmerzahl

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Teilnehmer*innen begrenzt.

Kursort

GIB, Gebäude B 1.1, Fürther Straße 212, 90429 Nürnberg

Anmeldung

Bitte melden Sie sich für den theoretischen Teil der Weiterbildung bis 28.06.2019 schriftlich mittels des Anmeldebogens an,

  • per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder
  • per Fax an 0911 / 120 765-44

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung

Cem Borak

Skype:     gib-blwg_borak

E-Mail:     Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anmeldungsformular

Flyer

 

Kommunikationskurs für Menschen mit Gebärdensprachkompetenz

Unser Kommunikationskurs umfasst 11 Kurswochenenden und beinhaltet Schulungen, Workshops und Diskussionsrunden rund um die Themen Gebärdensprache und Gehörlosenkultur.
Der Kurs richtet sich an gebärdensprachkompetente Menschen, die ihre persönlichen Ressourcen stärken und kommunikative Kompetenzen erweitern möchten.

Infoflyer zum Kurs

Weitere Informationen zum Kurs erhalten Sie bei

Cem Borak

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fax: 0911/ 120 765 - 44

 

Kommunikationskurs für Menschen mit Gebärdensprachkompetenz (leichte Sprache)

Das GIB bietet regelmäßig einen Kommunikationskurs an. Der nächste Kurs ist in Planung und wird voraussichtlich im Frühjahr/Herbst 2019 beginnen.

Es wird ein Kompaktkurs sein. Das bedeutet, im Kurs gibt es verschiedene Fächer, zum Beispiel Gebärdensprache (DGS), Soziologie, Psychologie, Geschichte, Theater/Poesie, Kommunikationtechniken, Teilhaberechte u.a.

Der Kommunikationskurs ist für alle interessant, die lernen wollen und mehr über Kommunikation und Teilhabe erfahren wollen. Kommunikation und Teilhabe finden jeden Tag im Leben statt. Deshalb sind eine gute Kommunikation und Kenntnisse über die Kultur der Gebärdensprache sehr wichtig. Eine gute Kommunikation sorgt für Klarheit und gibt Sicherheiten für die Teilhabe. Mit einer guten Kommunikation kann man Missverständnisse vermeiden. Wer gut kommuniziert, kann seine Ziele besser erreichen.

Der Unterricht ist in Gebärdensprache. Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass Sie den Unterricht in Gebärdensprache verstehen. Mehr Informationen finden Sie auf dem Infoblatt.

Bitte melden Sie sich bei Interesse bei uns!

GIB-BLWG


Ansprechpartnerin: Annika Olschok
Fürther Str. 212, 90429 Nürnberg
Telefon: 0911 / 120 765-14
 
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.giby.de

Bayerisches Institut zur Kommunikationsförderung
für Menschen mit Hörbehinderung

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Rechtliches