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Ein erfolgreicher Abschluss der Weiterbildung „Hausgebärdensprachkurs“ soll Gebärdensprachdozent*innen dazu befähigen, im Rahmen der frühkindlichen Gebärdensprachförderung im häuslichen Umfeld fachlich versiert zu unterrichten.

Tätigkeitsschwerpunkte von Dozent*innen für Hausgebärdensprachkurse liegen in den Bereichen:

Unsere Absolvent*innen arbeiten:

Voraussetzungen

Zertifikat oder abgeschlossene Ausbildung zum*zur Gebärdensprachdozent*in.

Aufbau und Inhalt der Zusatzausbildung

Die Unterrichtseinheiten verteilen sich auf neun Module. Der Gesamtumfang der Zusatzausbildung beträgt 205 Unterrichtseinheiten.

Der Präsenzunterricht findet an neun Kurswochenenden statt (jeweils Freitag von 14:00 bis 18:15 Uhr, Samstag von 9:00 bis 17:15 Uhr und Sonntag von 8:30 bis 15:45 Uhr). Der Unterricht wird in Deutscher Gebärdensprache durchgeführt und teilweise von Dolmetscher*innen für Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Nach dem theoretischen Teil wird eine 30-minütige Prüfung in Deutscher Gebärdensprache abgelegt.

Im Anschluss daran ist ein 40-stündiges Praktikum zu absolvieren. Das Praktikum kann in einer Kindertagesstätte (Kinderkrippe und Kindergarten) mit Kindern mit einer Hörbehinderung, Inklusions-Kindertagesstätte, in Schulen, offenen Ganztagsschulen oder bei bereits langjährig tätigen Gebärdensprachdozent*innen absolviert werden.

Nach der praktischen Tätigkeit wird ein Praktikumsbericht mit mindestens 10 Seiten oder mithilfe eines 15-minütigen Videofilms abgegeben. Anschließend wird man im Rahmen eines Kolloquiums zum Bericht befragt.

Übersicht

Umfang

Zeitstunden

9 Kurswochenenden

205 Unterrichtseinheiten

Selbststudium von Fachliteratur

10 Stunden

Theoretische Prüfung in DGS

30 Minuten

Praktikum

40 Stunden

Praktikumsbericht

mindestens 10 Seiten oder

mithilfe eines 15-minütigen Videofilms

Kolloquium und Prüfungsgespräch

30 Minuten

 

Module

1. Modul Familienpsychologie I, II und III
2. Modul Entwicklungspsychologie
3. Modul Neuropsychologische und –linguistische Sprachentwicklung und Spracherwerbstheorie
4. Modul Spielpädagogik I und II
5. Modul Traumapädagogik
6. Modul Kommunikationsförderung
7. Modul Hörtechnik und Audiologie
8. Modul Sozialrecht und Berichtswesen
9. Modul Berufspraxis

Ausbildungsbeginn und -ort

Die Zusatzausbildung beginnt am 7. Oktober 2021. Alle Module finden in den Räumlichkeiten des GIB in Nürnberg statt.

Zulassung zur Prüfung und Verfahren der Prüfung

Eine Anwesenheit von mindestens 80 Prozent muss erreicht werden. In jedem Modul wird ein Leistungsnachweis erworben. Nach dem Praktikum wird ein Bericht abgegeben. Bei Vorliegen dieser Voraussetzungen wird man zu Prüfungen zugelassen.

Die Prüflinge haben in der Prüfung nachzuweisen, dass sie die fachlichen Kenntnisse und die persönlichen Fähigkeiten besitzen, die für die Ausübung der Tätigkeit einer Dozentin oder eines Dozenten für Hausgebärdensprachkurse erforderlich sind.

Das Kolloquium umfasst die Präsentation und Verteidigung des Praktikumsberichts (Dauer 15 Minuten) und das Prüfungsgespräch mit den prüfenden Personen in Deutscher Gebärdensprache (Dauer 15 Minuten).

Zertifizierung

Erfolgreiche Absolvent*innen erhalten das GIB-Zertifikat „Geprüfte*r Dozent*in für Hausgebärdensprachkurse (GIB)“.

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung erhalten die Absolvent*innen das GIB-Zertifikat „Geprüfte*r Gebärdensprachdozent*in für Hausgebärdensprachkurse (GIB)“.

Teilnahme- und Prüfungsgebühren

Die Teilnahmegebühren inklusive Prüfungsgebühren betragen

Im Preis nicht enthalten sind Unterkunft, Verpflegung und zusätzliches Ausbildungsmaterial.

Bewerbung

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann senden Sie bis 30.06.2021 uns Ihre aussagekräftigen Unterlagen in digitaler Form an:

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Die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses ist erforderlich (nicht älter als drei Monate bis zur Bewerbungsfrist)